Epilepsie bei Hunden verursacht Krämpfe und Anfälle, die oft schwer zu kontrollieren sind und sowohl für das Tier als auch für den Besitzer erheblichen Stress bedeuten. In der Regel umfasst die Behandlung die Gabe von Antiepileptika, die helfen, die Häufigkeit und Schwere der Anfälle zu verringern, jedoch nicht immer ausreichend sind und häufig Nebenwirkungen aufweisen. In den letzten Jahren haben verschiedene Studien die mögliche Rolle von CBD (Cannabidiol) bei der Epilepsie des Hundes untersucht und vielversprechende Ergebnisse gezeigt: In einigen Fällen scheint CBD dazu beizutragen, die Anfälle zu reduzieren und ihre Intensität zu mildern. Obwohl es die traditionelle tierärztliche Therapie nicht ersetzt, stellt es eine zusätzliche Option dar, die zunehmendes Interesse bei der Behandlung dieser komplexen Erkrankung weckt. Im Folgenden sehen wir, warum.
H2- Epilepsie beim Hund: Welche Symptome gibt es
Genau wie beim Menschen äußert sich Epilepsie beim Hund durch Krampfanfälle, bei denen das Tier unwillkürliche Muskelkontraktionen haben kann, die einen Teil oder den ganzen Körper betreffen. Häufig kommt es zu vermehrtem Speichelfluss sowie zu unkontrolliertem Urin- oder Kotabsatz. Nach dem Anfall kann der Hund desorientiert wirken, Schwierigkeiten beim Gehen haben, sich langsam bewegen oder verwirrt erscheinen. Manchmal ist er auch durch das Geschehene verängstigt. Diese postkritische Phase kann von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden dauern.
Während eines Anfalls ist es wichtig, sich so zu verhalten, dass die Sicherheit des Hundes und der Anwesenden gewährleistet ist:
· Den Hund nicht berühren oder umarmen, da er sich während des Anfalls unkontrolliert bewegen könnte und durch Festhalten Verletzungen oder zusätzlicher Stress entstehen können
· Keine Finger oder Hände in sein Maul stecken, da der Hund nicht bei Bewusstsein ist und unwillkürlich zubeißen könnte
· Andere Tiere fernhalten, um zu vermeiden, dass sie sich erschrecken oder den Hund in seiner verletzlichen Lage angreifen
· Wenn möglich, den Anfall filmen, was dem Tierarzt für eine genauere Beurteilung hilfreich sein kann
· Symptome und Zeitabläufe notieren: dies sind wertvolle Informationen zur Beobachtung der Entwicklung der Krankheit und zur Festlegung der geeigneten Behandlung.
Ursachen der Epilepsie beim Hund
Es ist nicht einfach, die Ursache der Epilepsie beim Hund zu identifizieren, da diese Störung unterschiedliche und nicht immer offensichtliche Ursprünge haben kann. Im Allgemeinen werden die Ursachen in zwei große Kategorien unterteilt:
· Idiopathische Epilepsie: Die häufigste Form ohne sichtbare strukturelle Ursache. Man nimmt an, dass sie genetischen Ursprungs ist, da sie bei bestimmten Rassen häufiger vorkommt und oft bei jungen Tieren zwischen einem und fünf Jahren auftritt
· Strukturelle Epilepsie: Hier werden die Anfälle durch eine körperliche Schädigung oder eine Veränderung des Gehirns verursacht. Mögliche Ursachen sind Tumoren, Entzündungen, Schädeltraumata, angeborene Fehlbildungen, Infektionen oder Stoffwechselprobleme, die die Funktion des Nervensystems beeinträchtigen können.
Die genaue Ursache zu identifizieren ist entscheidend, um die passende Therapie festzulegen. Daher kann der Tierarzt spezielle Untersuchungen wie Bluttests, MRT oder EEG empfehlen, um ein vollständiges diagnostisches Bild zu erhalten.
Behandlung der Epilepsie beim Hund
Die Therapie der Epilepsie beim Hund besteht hauptsächlich in der Verschreibung von Antikonvulsiva und Antiepileptika durch den Tierarzt, nachdem die notwendigen Untersuchungen wie Blutbild, CT, MRT und andere Tests zur Identifizierung möglicher zugrunde liegender Ursachen durchgeführt wurden. Die Medikamente helfen, die Häufigkeit und Intensität der Anfälle zu reduzieren, können jedoch Nebenwirkungen haben, weshalb die Behandlung eine ständige Überwachung mit regelmäßigen Kontrollen und gegebenenfalls Anpassungen der Dosierung erfordert. Wesentlich ist auch die Wahl einer geeigneten Ernährung, die im Falle der Epilepsie beim Hund kohlenhydratarm und proteinreich sein sollte, ergänzt durch mittelkettige Triglyceride. Neben der Behandlung und der richtigen Ernährung hat die Forschung in den letzten Jahren das Potenzial von CBD als Unterstützung bei Epilepsie, insbesondere bei therapieresistenten Formen, untersucht. Die Ergebnisse waren vielversprechend und deuten darauf hin, dass CBD dazu beitragen könnte, die Anfallskontrolle und die Lebensqualität von betroffenen Hunden zu verbessern.
Epilepsie beim Hund: Welche Wirkung hat CBD auf den Hund?
Kann CBD tatsächlich Epilepsie beim Hund bekämpfen oder zumindest besser kontrollierbar machen? Die Antwort lautet ja, und das gilt nicht nur für Hunde, sondern für alle Wirbeltiere. Menschen ebenso wie Hunde, Katzen und viele andere Tiere besitzen ein endocannabinoides System. Dieses besteht aus endogenen lipidbasierten Neurotransmittern, die es ermöglichen, die Wirkung von Cannabinoiden wie CBD optimal aufzunehmen und zu verarbeiten. Die Struktur von CBD weist große Ähnlichkeiten mit den Bestandteilen des menschlichen biologischen Systems auf, sodass unser Körper es problemlos „absorbieren“ kann. Die biologische Struktur des Hundes ähnelt der des Menschen besonders stark. Sicher ist: Sowohl Hunde als auch Menschen besitzen eine außergewöhnliche Fähigkeit, CBD aufzunehmen und auf vielfältige Weise davon zu profitieren. CBD wird in der Veterinärmedizin für viele verschiedene Zwecke eingesetzt. Die bisher positivsten und überraschendsten Ergebnisse wurden jedoch zweifellos bei der Behandlung der Epilepsie beim Hund erzielt. Der potenzielle Nutzen von CBD bei Epilepsie beim Hund wird auch durch aktuelle wissenschaftliche Studien bestätigt. Eine Studie aus dem Jahr 2023 untersuchte die Wirksamkeit von CBD als Zusatztherapie bei therapieresistenter idiopathischer Epilepsie an einer Stichprobe von 51 Hunden. Die Ergebnisse waren besonders ermutigend: Bei den mit CBD behandelten Hunden wurde eine Verringerung der Anfallstage um 24,1 % festgestellt, während in der Placebogruppe sogar eine Zunahme von 5,8 % registriert wurde. Dies deutet darauf hin, dass CBD einen echten Nutzen als Unterstützung konventioneller Therapien bieten kann, insbesondere in schwer zu behandelnden Fällen. Auch wenn es keine endgültige Heilung darstellt, festigen diese Daten die Vorstellung, dass CBD eines der wirksamsten natürlichen Mittel gegen Epilepsie beim Hund sein könnte und dazu beitragen kann, die Lebensqualität der betroffenen Tiere und ihrer Besitzer zu verbessern. Das beruhigende Öl EU4DOG von Eusphera wurde genau dafür entwickelt, das Leben von Hund und Besitzer angenehmer zu machen. Der Hund profitiert von einem besseren psychophysischen Wohlbefinden, während der Besitzer auf ein 100 % natürliches, im Labor getestetes Produkt zählen kann.
Epilepsie beim Hund: Medizinisches Management
Auch wenn Epilepsie beim Hund für den Besitzer eine große Sorge darstellen kann, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu behandeln und das psychophysische Wohlbefinden des vierbeinigen Freundes zu verbessern. Es ist unerlässlich, sich stets an den Tierarzt zu wenden, sowohl zur Bestimmung der Krankheitsursache und zur Auswahl der geeigneten Medikamente als auch für individuelle Empfehlungen zur möglichen Anwendung und zur richtigen Dosierung von CBD für das eigene Tier. Jeder Hund reagiert anders, und nur eine Fachkraft kann die klinische Situation korrekt beurteilen. In vielen Fällen kann die Kombination aus medikamentöser Therapie, ausgewogener Ernährung und – wenn angezeigt – Ergänzung mit CBD erheblich dazu beitragen, die Anfallskontrolle und die Lebensqualität von Hunden mit Epilepsie zu verbessern.